Ihr Weg aus den Rückenschmerzen – Der Ratgeber in Buchform

Liebe Leserinnen und liebe Leser.

Mittlerweile gibt es das Rückenzentrum Am Michel in Hamburg seit fast 22 Jahren. 2004 kam das Berliner Rückenzentrum Am Markgrafenpark hinzu.

Seitdem beschäftigen sich Orthopäden, Psychologen, Physiotherapeuten und Sporttherapeuten mit den, vielfach sogar chronischen Rückenschmerzen ihrer Patienten.

Die Reihenfolge, in der hier die einzelnen Fachrichtungen genannt wurden, ist vollkommen beliebig, denn das wirklich Wichtige ist: ALLE kümmern sich um die Patienten und ALLE arbeiten gleichermaßen zusammen. Und alle zusammen schaffen erst, was viele Patienten zu uns führt: Sie helfen den Patienten GEMEINSAM den Rückenschmerz in den Griff zu bekommen und unterstützen sie GEMEINSAM dabei, zurück in einen normalen Alltag zu gelangen.

Was macht das Rückenzentrum so einzigartig

Das, was das Rückenzentrum ausmacht, sind seine verschiedenen Fachdisziplinen, die interdisziplinär mit den Patienten arbeiten. Alle für einen könnte man auch sagen.

Voraussetzung für diese Arbeit, ist die hohe Qualifikation der Mitarbeiter, aber auch ihr Feuer. Sie alle brennen für die Aufgabe, jeder mit seinen besonderen Kompetenzen, den Patienten einen Weg aufzuzeigen, der ihnen den Schmerz nimmt.

Wir stellen vor: Ihr Weg aus den Rückenschmerzen

Drei Kollegen aus dem Berliner Rückenzentrum, Dr. Marion Heinrich (Psychologin), Michael Hamel (Sporttherapeut) und Dr. med. Ulf Marnitz (Orthopäde) haben jetzt gemeinsam ein Buch zu diesem Thema geschrieben, das den Titel trägt:
Ihr Weg aus den Rückenschmerzen.“
Mit ihrer 20-jährigen Erfahrung richten sie sich an alle Menschen, die unter Rückenschmerzen leiden und geben einen tiefen Einblick in ihre tägliche Arbeit, die interdisziplinäre, multimodale Schmerztherapie (IMST) ¹).

Im Buch wird sich viel Zeit genommen, die komplexen Zusammenhänge der Schmerzbewältigung zu erklären. Denn, da sind sich alle einig: wer den Schmerz versteht, findet auch eine Lösung aus ihm heraus.

Darüber hinaus geben die Autoren in leicht verständlicher Form Antworten auf die Fragen: Wie überstehe ich den Alltag trotz Schmerzen? Was ist im Alltag zu beachten? Was tun bei Störungen und Rückschlägen?

Neben einem Selbstcheck – Wo steht Ihr eigener Rücken?, gibt es natürlich auch einen großen Praxisteil, in dem eine Reihe von bewährten Übungen und Methoden aufgezeigt werden, mit denen sich der Leser seinen eigenen Trainingsplan zusammenstellen kann.
Klar ist aber auch: Das Buch kann keinen Profi ersetzen, dafür soll es Mut zur Selbsthilfe machen. Nichts ist wichtiger, als ins eigene Handeln zu kommen, eigene Hürden zu erkennen und diese zu überwinden. Dafür haben die drei Fachleute das geeignete Handwerkszeug und die besten Strategien zusammengestellt.

Der Ratgeber ist nicht für Patienten, die unter einem akuten, zeitlich begrenzten Rückenschmerz leiden, geschrieben. Vielmehr soll er Menschen, die von einer längeren Rückenschmerzepisode betroffen sind, Wissen und Anregungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln der verschiedenen Fachbereiche vermitteln, eine bessere Orientierung im Gesundheitssystem bei Rückenschmerzen geben und gleichzeitig helfen, Frust und Enttäuschungen zu vermeiden.

Behandlungsmöglichkeiten und -grenzen zu kennen und Eigenverantwortung zu übernehmen, sind gerade bei der Rückenschmerztherapie zentrale Erfolgsparameter.

Unsere Empfehlung:

Wenn Sie also unter anhaltenden Rückenschmerzen leiden, endlich die Zusammenhänge verstehen wollen, die zu Rückenschmerzen führen und auf der Suche nach zielgerichteten Maßnahmen und Lösungsansätzen sind, dann möchten wir Ihnen das Buch Ihr Weg aus den Rückenschmerzen unserer Berliner Kollegen sehr ans Herz legen. Frau Dr. Heinrich, Herr Hamel und Herr Dr. Marnitz würden sich sehr freuen, wenn sie ihr Wissen aus einer über 20-jährigen Behandlungserfahrung mit mehr als 5000 Patienten mit überwiegend chronischen Rückenschmerzen mit Ihnen teilen dürften.


Weitere Informationen zum Buch:

Vorwort: Vorwort
Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis
Musterseite: Musterseite


¹) Als interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie (IMST) wird die gleichzeitige und in der Vorgehensweise aufeinander abgestimmte Behandlung bezeichnet, in der verschiedene somatische, körperlich und psychologisch übende und psychotherapeutische Verfahren nach vorgesehenem Behandlungsplan mit unter den Therapeuten abgesprochenem Therapieziel eingebunden sind.
Informationen der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. zur IMST

Häufig in der Physiotherapie gestellte Fragen

Wieso, weshalb, warum? Antworten auf viele Fragen zur Physiotherapie finden Sie in diesem Beitrag. Von A wie Ausdauer bis Z wie Zuhause üben.

A
Ausdauer:

Muss ich meine Ausdauer extra trainieren?
Ja, sie gehört zu den konditionellen Fähigkeiten und sollte gezielt trainiert werden. Wie genau, ist Ihnen selbst überlassen (Schwimmen, Joggen, Fahrradfahren, Nordic Walking, Inlineskaten etc.). Wichtig ist, dass die Atmung und die Herzfrequenz sich erhöhen: Faustregel: 180 – Lebensalter +/- zehn Schläge (1). Das entspricht dann einer Ausbelastung von 60 – 75 % ihrer maximalen Herzfrequenz. Z. B. für eine 40-jährige Frau: 180 – 40 = 140. Die Herzfrequenz im Ausdauertraining sollte sich also zwischen 130 und 150 bewegen.

Die nationalen Bewegungsempfehlungen sehen 150 Minuten moderate Bewegung bzw. 75 Minuten intensivere Bewegung pro Woche vor (2), lesen Sie hierzu auch unseren Blogbeitrag „Kostenloser Alleskönner – Eine Liebeserklärung an die Bewegung“.

Hier erhalten Sie weitere Antworten auf Fragen zur Physiotherapie.