Haltung ohne Dogma – Flexibilität statt Perfektion

Rückenschmerzen verstehen:
Warum die „richtige“ Körperhaltung nicht alles ist

Für viele Menschen sind Rückenschmerzen ein alltägliches Problem. Ob im Büro, zu Hause auf dem Sofa oder im Fitnessstudio. Ständig hören wir, wie wichtig eine „richtige“ Haltung sei, um Rückenschmerzen zu vermeiden. Rücken gerade, Schultern zurück, keine krumme Wirbelsäule – diese Gebote sind weit verbreitet. Doch die Wissenschaft sieht das mittlerweile differenzierter:
Es gibt keine perfekte Körperhaltung, die vor Rückenschmerzen schützt.

Der Mythos der „richtigen“ Haltung

Über Jahrzehnte hinweg wurde uns eingetrichtert, dass es eine korrekte Art zu sitzen, zu stehen oder zu heben gibt und dass Abweichungen davon automatisch zu Schmerzen führen. Diese Sichtweise beruht jedoch auf Annahmen, die nicht von der heutigen Evidenz gedeckt werden. Hier gehts zum gesamten Beitrag.

Migräne: Kommt der Schmerz vielleicht vom Rücken?

Migräne zählt zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen weltweit und betrifft rund 10–15 % der Bevölkerung – Frauen häufiger als Männer. Die Beschwerden reichen von einseitigem, pulsierendem Kopfschmerz über Licht- und Geräuschempfindlichkeit bis hin zu Übelkeit und Sehstörungen. Doch was viele nicht wissen: Migräne ist nicht immer nur ein Problem des Gehirns.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Migräne und Rückenschmerz?

Die Verbindung zwischen Migräne und Rückenschmerzen, insbesondere im Bereich der Halswirbelsäule (HWS), wird in der Forschung zunehmend beachtet. Studien zeigen [1], dass PatientInnen mit Migräne überdurchschnittlich häufig auch an Nacken- und Rückenschmerzen leiden. Umgekehrt sind chronische RückenschmerzpatientInnen anfälliger für migräneartige Kopfschmerzen. [2] Hier gelangen Sie zum Beitrag.